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Santiago Matamoros -  Jakobus der Maurentöter, Lichtgestalt der Reconquista,

Nationalheiliger und Symbolfigur der spanischen Geschichte

(Kathedrale von Burgos)

 

 KREUZ, HALBMOND UND SCHWERT

Auf den Spuren von Römern, Mauren, Juden, christlichen Rittern und Eroberern in der Extremadura und Kastilien, dem Kernland Spaniens


    Samstag, 24. September, bis Montag, 3. Oktober 2011

Reisedauer: 10 Tage  

    

Kaum  ein anderes Land in Europa hat über die Jahrhunderte hinweg so viele verschiedene Völker, Eroberer und Herrscher, so viele unterschiedliche Sprachen und Religionen erlebt wie das an der Peripherie des Kontinents liegende und im vergangenen Jahrhundert beinahe vergessene Spanien. Das war nicht immer so.

Schon vor über 2000 Jahren, als die Basken den Norden und keltische Stämme den Rest der iberischen Halbinsel besiedelten, prallten zwei Großmächte, die um die Vormacht im Mittelmeerraum kämpften, die phönizischen Karthager und die Römer, von wirtschaftlichen und machtpolitischen Rivalitäten getrieben aufeinander. Der Konflikt endete mit dem Untergang Karthagos und der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Römer.

 

 

        

Römische Brücke über den Guadiana und ...

 

... römisches Theater in Mérida, Extremadura

    Doch schon wenige Jahrhunderte später, während der Völkerwanderung  kollabierte das römische Imperium unter dem Ansturm germanischer Völker, die Vandalen drangen über die iberische Halbinsel bis nach Nordafrika vor, die Sueben errichteten im Nordwesten auf den Trümmern ibero-römischer Städte ein Königreich, das bald im mächtigeren Reich der Westgoten aufging. Nach den römischen Provinzhauptstädten Tarraco an der Mittelmeerküste, dem heutigen Taragona, Corduba, dem heutigen Córdoba in der autonomen Region Andalusien, ehedem Sitz der Regierung der römischen Provinz Baetica, und Augusta Emerita, dem heutigen Mérida, einer Gründung von Kaiser Augustus, der Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania, in der jetzigen Etremadura gelegen, wurde im 6. Jahrhundert schließlich Toledo am Rio Tajo, im Herzen der iberischen Halbinsel, zur Hauptstadt des Reiches der Westgoten. 

    Weitere 200 Jahre nur dauerte es, bis das Westgotenreich den muslimischen Mauren aus Nordafrika zum Opfer gefallen war, wurde erneut Córdoba zur Hauptstadt des muslimischen Kalifats von Córdoba erwählt. In all diesen Zeiten gab es auch vielerorts ein reiches jüdisches Leben auf der iberischen Halbinsel, wesentliches Element der kulturellen Entwicklung und Vielfalt.

 

                   

Ehemaliges jüdisches Ghetto in Hervas

 

Corpus Christi Kirche in Segovia, eine ehemalige Synagoge des 13. Jahrhunderts

    Mit der von Norden einsetzenden schrittweisen Rückeroberung des Territoriums durch die Christen und die beginnenden Pilgerfahrten zum Apostelgrab in Santiago de Compostela verstärkte sich zunächst die multikulturelle Durchmischung des Landes, die erst unter der Herrschaft der Katholischen Könige Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien und der Inquistion im 15. und 16. Jh. ein Ende fand. 

 

Auf dieser Reise zum Herzland Spaniens mit insgesamt sechs Städten des 

                                                                                UNESCO-Weltkulturerbes

Alcalá de Henares  - Toledo  - Mérida  - Cáceres  - Salamanca  -  Segovia 

und dem spanischen Nationalheiligtum

Guadalupe

begeben wir uns auf eine spannende, überaus reizvolle kulturhistorische Spurensuche, die auch die eine oder andere kulinarische Entdeckung verspricht in einer Region, deren stark bäuerlich geprägte traditionelle Küche zwar zuweilen deftig, aber trotzdem fein ist, immer geprägt  von frischen Produkten der lokalen Märkte.

  

Spanferkel aus dem Backrohr ist vor allem in Segovia eine Spezialität

 

Schmackhafte Eintöpfe, Lamm, Zicklein und Spanferkel aus dem Backrohr, luftgetrocknete Schinken und Würste vom Iberischer Schwein, würzige Schaf- oder Ziegenkäse und hervorragendes, kaltgepresstes Olivenöl sind weit über die spanischen Grenzen hinaus unter Feinschmeckern beliebt, die hervorragenden Rotweine von der Ribera del Duero und der Denomination Toro sowie die feingliedrigen Weißweine der Denominationen  Rueda und die eher etwas rustikalen kraftvollen Weine aus dem Bierzo nicht zu vergessen.

                                                                                                 weiter  führt zum Reiseverlauf >>>>  

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WALTER LIEHMANN REISE SPECIALS  | Walter.Liehmann@t-online.de