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UNESCO-Weltkulturerbe: die Weinberge an den Hängen des Douro-Tals

NORDPORTUGAL und GALICIEN

Wein, Küche und Kunst zwischen Porto und Santiago de Compostela

24. September  bis 3. Oktober 2011

     Veranstalter:

 kultour&natour DORMAGEN

Mit den Römern kam der Weinbau in den Nordwesten der iberischen Halbinsel. Seither wird, jetzt schon seit fast 2000 Jahren,  an den steilen Hängen des Tals des Rio Douro, der in Spanien Duero heißt, Wein angebaut, der früher per Schiff zum Hafen von Porto transportiert und – um die Haltbarkeit zu verbessern – ähnlich wie die Weine von Jerez aufgespritet wurde.

 

 

Traditionelle Portwein-Schiffe vor der malerischen Kulisse der Altstadt von Porto

Zunächst ging ein Großteil des Weines in die portugiesischen Kolonien in Übersee, dann waren es die Engländer, die diese Weine für sich entdeckten und sich nach und nach in die Weinhandelshäuser in Porto einkauften. Heute wird das beste Lesegut zunehmend zu eleganten Rotweinen verarbeitet, von denen es etliche bis in die Toppositionen bei internationalen Weinprämierungen geschafft haben. Nördlich des Douro-Tals, bis hinauf Galicien, bestimmen junge, frische und leichte Weiß-, Rosé- und Rotweine, die Vinhos Verdes, das Bild, in Galicien ist es vor allem die Albariño-Rebe, die hervorragende, fruchtige Weißweine, ideale Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten, ergibt.  Vermutlich kam der Urvater des Albariño, der ″Weiße vom Rhein″, wahrscheinlich eine Riesling-Variante, im Mittelalter mit Mönchen aus Deutschland über den Jakobsweg in diese abgelegene Region Europas.

Denn seit dem frühen Mittelalter war das Grab des heiligen Jakobus des Älteren – im Spanischen Santiago – Anlass für zahllose Menschen, in den Nordwesten der iberischen Halbinsel, nach Galicien, zur Stadt Santiago de Compostela zu pilgern, die dem Heiligen ihren Namen verdankt. Dort, nahe dem Ende der damals bekannten Welt, von den Römern "finis terrae" genannt, leben die Menschen, die Gallegos, Nachkommen der Keltiberer, seit urdenklichen Zeiten von dem, was das Meer ihnen gibt. Die Rias, tief eingeschnittene Meeresbuchten, sind reiche Fischgründe und beherbergen heute zahllose Plattformen, auf denen Muscheln und andere Meeresfrüchte gezüchtet werden. Kein Wunder, dass Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten auf fast jeder Speisekarte der Region zu finden sind.

 

 

   

Zuerst ein paar Vieiras, Jakobsmuscheln,

und ein fruchtiger Albariño-Wein, ...

 

... dann Mariscos, eine Platte mit Meeresfrüchten:

Genießerherz, was willst Du mehr!

 
Auch in kultureller Hinsicht ist die Region zwischen Porto und Santiago reich an Schätzen. Vor allem die Städte entlang des portugiesischen Jakobswegs haben im Kern ihr Aussehen seit dem Mittelalter kaum verändert und zählen zum reichen Erbe der europäischen Vergangenheit: Porto, Guimarães, die Wiege der portugiesischen Nation, Braga, die altehrwürdige Universitätsstadt, Ponte de Lima, Pontevedra, Cambados und – nicht zuletzt –  auch der absolute Höhepunkt dieser Reise, Santiago de Compostela: sie alle  sind architektonische Kleinode, die es zu entdecken lohnt.    

 

 

 

Ziel aller Pilger auf dem Jakobsweg: die Kathedrale von Santiago de Compostela

 

    

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WALTER LIEHMANN REISE SPECIALS  | Walter.Liehmann@t-online.de