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Hauptgerichte

 

 

HÄHNCHEN AUF JÜDISCHE ART MIT ZIMMES  (ursprüngl. ungarisch)

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HONIG-SÜSSKARTOFELN MIT KICHERERBSEN

SPINAT UND JOGHURT-DIP (palästinensisch)

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SHAKSHUKA (ursprüngl. aus Nordafrika)

 

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Hähnchen mit Zimmes

Das ursprünglich von Juden aus Ungarn stammende Geflügelgericht mit viel Knoblauch und Zimmes, d.h. Möhren mit Honig, wird  traditionell zum jüdischen Neujahrsfest gekocht.

 

Hähnchen

Zutaten (für 4 Portionen Hähnchen):

4         Hähnchenkeulen mit Rückenteil (à 300 g)

2         Gemüsezwiebeln

20       Knoblauchzehen, möglichst frisch

4 El     Paprikapulver, edelsüß

60 ml  Rapsöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

Zwiebeln in feine Streifen schneiden, Knoblauch halbieren. Mit Paprika, Öl, Salz, Pfeffer und 3 l Wasser in einem großen Topf ca. 10 Minuten garen. Hähnchenkeulen zugeben und 30-40 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis das Fleisch weich ist.

Keulen herausnehmen und in eine Auflaufform geben. Sud durch ein Sieb gießen. Zwiebeln und Knoblauch grob pürieren, auf den Keulen verteilen. 300 ml Sud in die Form geben. Keulen im vorgeheizten Backofen bei 180-200 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15-20 Minuten backen. Hähnchenkeulen mit Zimmes (siehe Rezept: Zimmes (Möhren mit Honig)) servieren.

 

Zimmes (Möhren mit Honig)

Zutaten (für 4 Portionen):

300 ml Orangensaft, (frisch gepresst)

2 Zimtstangen

40 g Honig

20 g Zucker

Salz

1 Bio-Orange

800 g Möhren

100 g Rosinen, (ersatzweise getrocknete Pflaumen)

 

Zubereitung:

Orangensaft, 400 ml Wasser, Zimt, Honig, Zucker und 1/2 Tl Salz 5-10 Minuten kochen. Orange heiß abspülen, in Stücke schneiden. Möhren schälen, je nach Größe längs und quer halbieren und zum Sud geben. Orangen und Möhren bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten kochen, bis die Möhren weich sind. Nach Belieben Rosinen zugeben, 5-10 Minuten mitkochen.

 

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Jüdisch-palästinensische Honig-Süßkartoffeln mit Kichererbsen, Spinat und

Joghurt-Dip

 

Zutaten:

500 g      Süßkartoffel(n)

700 ml    Wasser

50g         Butter

4 EL       Honig

1/2 TL    Salz

1             mittelgroße Zwiebel

2 EL       Olivenöl extra vergine

1 TL       Kreuzkümmelsamen

1 TL       Koriandersamen

1 EL       Tomatenmark

400 g      Tomaten gehackt (Dose)

1 TL       Zucker

1 1/2 TL  Kreuzkümmelpulver

               Meersalz

               Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

100 g      Babyspinat

1             kl.Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 270 g)

 

Zutaten zum Dip:

100 g     Sahnejoghurt (griech. od. türk.)

1            Bio-Zitrone

1            Knoblauchzehe

1 EL      Olivenöl extra vergine

1/2 Bund Minze

 

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. In einen breiten Topf geben und mit Wasser, der Butter und dem Honig zum Kochen bringen. Dann herunterschalten und 35 - 40 Minuten im offenen Topf köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln gar sind und der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist. Nach der Hälfte der Garzeit wenden, damit sie gleichmäßig bräunen.
Inzwischen die Zwiebel fein hacken. Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln zusammen mit den Kreuzkümmelsamen und dem Koriandersamen ca. acht Minuten goldbraun anbraten. Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten. Dosentomaten, Zucker und gemahlenen Kreuzkümmel hinzufügen und nochmals etwa fünf Minuten erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kichererbsen aus der Dose gut abbrausen, spülen und abtropfen lassen. Den Spinat waschen. Den Spinat und die Kichererbsen unter die Tomatensoße mischen und weitere fünf Minuten erhitzen. Nochmals abschmecken.

 

Joghurtdip:

Sahnejoghurt, zerkleinerten Knoblauch, Zitronenschale und Minze und etwas Olivenöl in einer Schüssel vermischen. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
Alles zusammen anrichten und servieren.

 

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Shakshuka

Das ursprünglich aus Nordafrika  stammende Gericht aus Tomaten, Chili, Zwiebeln und Eiern ist heute so etwas wie ein israelisches Nationalgericht, das zu jeder Tageszeit serviert werden kann. Wem die Chilischote zu scharf ist, der kann sie auch durch eine Paprikaschote ersetzen.

 

Zutaten (für 4 Portionen):

1 EL    Olivenöl

400 g   vollreife Tomaten oder geschälte, stückige Tomaten aus der Dose (400 g)

1          Zwiebel, mittelgroß

1 – 2    Knoblauchzehen

1          Chilischote

1 TL    Kreuzkümmelpulver

1 TL    Paprikapulver, edelsüß

1 EL    Harissa (ersatzweise Paprikamark oder Tomatenmark)

4          Eier

1          Frühlingszwiebel

1 TL    Meersalz

½ TL   Zucker

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Koriandergrün oder glatte Petersilie

 

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Chilischote putzen und fein hacken. Chilischote längs halbieren und Kerne und Zwischenhäute entfernen. Tomaten würfeln und grünen Stielansatz entfernen. Tomaten aus der Dose abgießen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten und etwas später Knoblauch und Chili hinzufügen. Nach ca. 5 Minuten Tomaten, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Harissa bzw. Paprika- oder Tomatenmark hinzufügen und die Mischung unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze offen köcheln lassen. Mit Salz, Zucker und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Jetzt mit einem Esslöffel in die Tomatenmasse 4 Mulden für die Eier drücken und in jede Mulde ein Ei hineinschlagen. Das Eiweiß vorsichtig am Rand in die Sauce drücken, dabei darauf achten, dass das Eigelb nicht verletzt wird. Den Deckel auflegen und die Eier in der Tomatenmasse bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten zugedeckt weiter köcheln lassen. Das Eigelb soll innen noch leicht flüssig sein.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel und die frischen Kräuter waschen und putzen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, die Kräuterblätter von den Stielen zupfen und fein hacken.

Vor dem Servieren die frischen Kräuter über die Tomaten-Eier-Pfanne streuen und das Gericht in der Pfanne auf den Tisch bringen.

Wer will, kann noch gewürfelten Feta oder Schafkäse darüber streuen.

 

Beilage:

Weißbrot oder Pita, um die Sauce aufzusaugen.

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