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ESSEN+TRINKEN+KUNST=KULTUR

ANDALUSIEN

Flamenco, Sherry und maurisches Erbe

 

Kulinarische Kunstreise durch Spaniens Süden mit den Städten Ronda, Jerez, Cadiz,  Sevilla, Córdoba, Jaén, Úbeda, Baeza, Granada und Málaga

  Samstag, 13. September, bis Sonntag, 21. September 2008

 

DIESE REISE IST NICHT FREI BUCHBAR.

SIE KANN ABER ÜBER TERRAPLAN REISEN NACHGEFERAGT WERDEN.

 

Viele Völker hinterließen Spuren auf der iberischen Halbinsel: Phönizier, Griechen, Karthager, Römer, Juden und Westgoten. Doch kaum ein Name beflügelt so die Phantasie wie "al-Andalus", der Name, mit dem der maurische Eroberer die sonnendurchglühte Region nach den germanischen Vandalen benannte, die bis nach Nordafrika vorgedrungen waren.

   Die Mauren, zumeist Araber und Berber, kamen ab 711 und schufen unter dem Banner Allahs eine Hochkultur von verfeinerter Lebensart, die weit über die iberische Halbinsel und das Mittelalter hinaus weiterwirkte und deren Zeugnisse wir heute bewundern. Sie bewahrten das reiche Erbe der Antike, übernahmen das Beste von den Völ­kern vor ihnen und holten sich Anregungen in Da­maskus, Alexandria und Byzanz.

   Sie übten Toleranz, gewährten Glaubensfreiheit, an ihrer Universität in Córdoba lehrten und forschten Christen, Juden und Moslems Seite an Seite. Erst mit der Rückeroberung der iberischen Halbinsel für das Christentum, die 1492 durch die Reyes Católicos Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien und León abgeschlossen wurde, begann der Niedergang Andalusiens.

   Im denkwürdigen Jahr 1492 unterzeich­nete Isabella während der Belagerung von Granada, dem letzten maurischen Bollwerk auf europäischem Boden, den Auftrag für Christoph Kolumbus, einen neuen Seeweg nach Indien zu suchen. Die schicksalhafte Abfahrt des Kolumbus von Sevilla markiert nicht nur den Untergang der arabisch-islamischen Kultur und Zivilisation in Europa, sondern auch gleichzeitig den Anfang vom Ende der altamerikanischen Hochkulturen.  Fortan regierten die katholischen Könige und die Inquisition  ...

 

   Schillernd wie die Geschichte sind die lebendigen, für uns übrigen Europäer oft schwer nachvollziehbaren Traditionen und Eigenheiten Andalusiens.

   Der Flamenco, die ureigenste andalusische Musik- und Tanzform, hat seine Wurzeln in den volkstümlichen Kunsttradionen der Araber, Juden und Zigeuner im Süden der iberischen Halbinsel, der Stierkampf zeigt Parallelen zum Tanz auf der Flamenco-Bühne und wurzelt in prähistorischen Stierkulten des Mittelmeer-raumes.

    Die übersteigerte Marienverehrung ist eine im Mittelalter wurzelnde Sublimierung erotischer Gefühle und findet in den Bußprozessionen der Semana Santa, der Karwoche ihren Höhepunkt.

   Die Küche Andalusiens ist ein Abbild der geografischen Lage und der Vielfalt der historischen Traditionen. Andalusien grenzt ans Mittelmeer und an den Atlantik, der afrikanische Raum ist nur eine schmale Meerenge entfernt. So sind die Speisen geprägt von den Traditionen der Mittelmeerküche und des arabischen Raums.

   Das Meer liefert fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte, die Bergregionen ernähren Schafe und Ziegen, deren Fleisch und Käse besonders aromatisch sind. Rabo de Toro, Stierschwanz, ist in Cordoba eine Spezialität und in der kühlen Luft von Trevelez in der Sierra Nevada und in Dörfern nahe der Atlantikküste reifen vorzügliche Schinken heran, der Jamón Serrano und der unübertroffene Jamon Ibérico "Pata Negra" oder "de Bellota" von halbwilden schwarzen Schweinen einer uralten Rasse.

     Was wären schmackhafte und raffinierte Speisen ohne passende flüssige Begleiter. Der Fino, die trockene neben milden Varianten unter der Bezeichnung Sherry aus der Umgebung von Jerez de la Frontera, elegante vollmundige Rotweine sowie ein leichter, aromatischer Weißwein, der Vino Verde aus dem Gebiet von Montilla-Moriles in der Provinz Cordoba, runden die Mahlzeiten ebenso ab wie die samtweichen, eleganten Brandys aus den Bodegas von Jerez und Montilla zum café solo.

    Diese Spezialitäten passen hervorragend zu der schier unerschöpflichen Vielfalt von Tapas, jenen Appetithappen, die zu beinahe jeder Tageszeit köstlicher Ausdruck regionaler Eßkultur und Genußfreude sind. In nahezu allen Bars gibt es sie in mehr oder weniger großer Auswahl.

    Komforthotels der Vier-Sterne-Kategorie, Mahlzeiten in der gepflegten, aber legeren und entspannten Atmosphäre von sorgfältig ausgewählten Restaurants mit guter regionaltypischer Küche sowie der Besuch in Weingütern mit fachmännisch kommentierter Weinproben und eine erstklassige Flamenco-Show runden das Programm ebenso ab wie ein guter Rundum-Service, Flüge mit Air Berlin zu angenehmen Tageszeiten und ein zuverlässiges, ortsansässiges Busunternehmen.

    Dies alles sorgt während der Reise für Entspannung, Wohlbefinden und Erholung. Da ist es dann fast eine Selbstverständlichkeit, daß auch so lästige Kleinigkeiten wie Koffer-schleppen und Trinkgeldverteilen bereits mit der Bezahlung des Reisepreises erledigt sind. 

 

 

Reiseverlauf:

 1. Tag, Samstag, 13. September 2008                    NÜRNBERG  – MALAGA – RONDA

11:35 Uhr Flug mit Air Berlin von Nürnberg über Palma de Mallorca nach Málaga. Nach der Ankunft um 16:10 Uhr Weiterfahrt mit dem Bus durch die Sierra nach  Ronda. Abendessen und eine Übernachtung.

 2. Tag, Sonntag, 14. September 2008                          RONDA – JEREZ DE LA FRONTERA

Nach der Besichtigung der von den Phöniziern gegründeten malerischen Bergstadt Ronda Weiterfahrt nach Arcos de la Frontera, einen der bekannten weißen Orte, zwischen der Sierra von Ronda und der Atlantikküste. Kurze Besichtigung des malerischen Fischereihafens und Sherry-Ortes Puerto de Santa María. Gegen Abend Ankunft in Jerez de la Frontera, der Hauptstadt der bekannten Sherry- und Brandy-Region. Abendessen und Übernachtung.  

 

3. Tag, Montag, 15. September 2008                       JEREZ DE LA FRONTERA –  SEVILLA

Kurzer Rundgang in Jerez mit Besichtigung der Kathedrale und des Alcazar, der Burg. Danach Besuch einer der großen Sherry- und Brandy-Bodegas mit Verkostung. Mittagessen in einem guten Restaurant mit andalusischen Spezialitäten, bevor es zur Besichtigung einer weiteren Bodega, wenn möglich eines Familienbetriebs, mit Verkostung geht. Am Spätnachmittag Weiterfahrt nach Sevilla.  Orientierungsfahrt an bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei: Plaza de España, ehemalige Tabakfabrik, die durch Bizets Oper "Carmen" berühmt wurde, Torre de Oro, Befestigungsturm des früheren maurischen Hafens, monumentale Stierkampfarena Maestranza. Zwei Übernachtungen.

 

4. Tag, Dienstag, 16. September 2008                                                                           SEVILLA

Führung durch die berühmte gotische Kathedrale mit dem Giralda-Turm, dem ehemaligen Minarett der maurischen Almohaden-Moschee, und durch die Alcazares Reales, die großartigen königlichen Palastanlagen. Spaziergang im malerischen Barrio Santa Cruz, dem ehemaligen Judenviertel der Stadt, die perfekte Kulisse für Rossinis „Barbier von Sevilla“ und Mozarts „Don Giovanni“. Danach Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel in Sevillas Flanierstraße, der Calle de las Sierpes, oder Besichtigung der Casa de Pilatos, einem Stadtpalast im maurischen und Renaissance-Stil. Am Abend Besuch eines erstklassigen Flamenco-Lokals. Gepflegtes Abendessen mit den passenden Tischweinen und hervorragender Flamenco.

  5. Tag, Mittwoch, 17. September 2008                     SEVILLA – CARMONA – CÓRDOBA

Die sehenswerte Altstadt von Carmona ist von mächtigen Mauern mit maurischen Toren umgeben. Am Stadtrand befindet sich die bedeutendste römische Nekropole auf iberischem Boden mit sehenswertem Urnenmuseum. Nach der Mittagspause Weiterfahrt Richtung Córdoba. Besuch der teilweise restaurierten Ruinen von Medina a-Zahara, dem ehemaligen Sommer-Palast des ersten Kalifen von Cordoba, Abd ar-Rahman III. Am Abend Ankunft in Córdoba. Abendessen und zwei Übernachtungen.

6. Tag, Donnerstag, 18. September 2008               CORDOBA – MONTILLA – CORDOBA

Der ausführliche Rundgang durch die Altstadt von Córdoba mit Besuch der weltberühmten Mezquita, der Moschee-Kathedrale, und des Judenviertels mit der einzigen in Andalusien erhaltenen Synagoge ist einer der großen Höhepunkte der Reise. Daneben sehen wir den Alcazar, den Palast der katholischen Könige Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien und die berühmte römische Brücke über den Rio Guadalquivir.

Am Nachmittag Fahrt zum Weinort Montilla. Rundgang und Besuch einer Bodega mit Wein- und Brandy-Probe. Rückkehr nach Cordoba gegen Abend. Abendessen im stilvollen Ambiente eines Restaurants mit hervorragender Regionalküche. 

 

7. Tag, Freitag, 19. September 2008  

 CORDOBA – JAËN – UBEDA – BAËZA – GRANADA          

Jaën, über das eine mächtige Burg wacht, war die erste Stadt Andalusiens, die während der christlichen Reconquista den muslimischen Mauren abgerungen wurde. Besuch der eindrucksvollen Renaissance-Kathedrale. Zwischen weiten Olivenhainen liegen die Zwillingsstädte Úbeda und Baëza, Schatzkästchen der Renaissance, die ihr einheitliches Aussehen des 16. bis 17. Jahrhunderts nahezu unversehrt bewahrt haben und den ungeheueren Reichtum erkennen lassen, der mit den aus Amerika heimkehrenden Eroberern nach Spanien kam. Am Abend Ankunft in Granada. Abendessen und zwei Übernachtungen.

8. Tag, Samstag, 20. September 2008                                                                         GRANADA

Fahrt zur Alhambra, dem letzten Höhepunkt der Reise, vor der imposanten Kulisse der schneebedeckten Sierra Nevada. Ausführliche Besichtigung der berühmten Palastanlagen und des Generalife, des Sommerpalasts, wo ausgedehnte Gärten mit Wasserspielen und Blütenpracht einen Hauch von 1001 Nacht verbreiten. Mittagspause.

Spaziergang durch die Altstadt. Besuch der mächtigen Renaissance-Kathedrale und der Capilla Real, der Grabkapelle der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella. Neben ihnen ruht auch ihre Tochter Johanna, genannt die Wahnsinnige, mit ihrem Gemahl, Philipp dem Schönen aus dem Haus Habsburg. Die Alcaicería, ein ehemaliger maurischer Basar, die arabische Universität Madraza und die einzige in Spanien erhaltene Karawanserei vermitteln einen Eindruck vom maurischen Leben in Spanien. Abschiedsabend in einem Restaurant mit guter Regionalküche.

9. Tag, Sonntag, 21. September 2008                         GRANADA – MALAGA –NÜRNBERG

Fahrt von Granada nach Málaga. Dort kurze Rundfahrt und Transfer zum Flughafen.

14:50 Uhr Rückflug mit Air Berlin nach Nürnberg.

17:40 Uhr Ankunft in Nürnberg

                                                                                                                  © Walter Liehmann                  

            

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